Sommertrüffelmenü – drei von drei

Provencalischer Sommertrüffel zu Kaninchenrücken und gebratenen Zucchini.

Die Frage, wie kommt das Trüffelaroma zum Kaninchenrücken, beantworten wir heute mit dünnen Scheiben Schweinespeck (Rückenspeck, gesalzen und trocken gereift). Wer schon etwas Erfahrung mit Trüffelzubereitungen hat, weiß, Trüffel lieben Fett! Trüffelaroma geht wie von selbst eine Verbindung mit fast allen fetten Zubereitungen und Zutaten ein. Vom Kaninchen nehmen wir heute nur den Rücken, schneiden das Fleisch vom Knochen und wickeln diese Stücke in den getrüffelten Rückenspeck. Normalerweise ist dieser schon stark gesalzen, braucht also kein weiteres Salz. Dafür aber noch etwas Würze durch ein paar leicht gedrückte Knoblauchzehen, die wir mit in die Bratform legen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 250° zehn Minuten braten, ausschalten und bei leicht geöffneter Türe noch fünf Minute ruhen lassen. In dieser Zeit werden die Zucchini – die besonders feinen, nur fingergroßen Exemplare sind am aromatischsten – in Olivenöl braun gebraten, gesalzen und nach Lust und Laune knoblauchisiert.
Zum Servieren nur die Kaninchenstücke aufschneiden, der Speck bleibt dabei, Trüffelspäne darüber hobeln und die gebratenen Zucchini dazu legen.
Der Speck entpuppt sich hier nicht nur als Transporteur des Trüffelaromas, er sorgt auch dafür das unser Kaninchenrücken nicht austrocknet: sehr willkommen. Ob man ihn komplett essen mag, bleibt jedem selber überlassen, ein Scheibchen frisches Baguette dazu erleichtert auf jeden Fall die Entscheidung. . .

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Guten Appetit!

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